EURO-EINFÜHRUNG IN ÖSTERREICH

Am 1. Jänner 2002 wird das Euro-Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel in 12 europäischen Ländern und für mehr als 300 Millionen Menschen. In Österreich können in der Silvesternacht spätestens um 24 Uhr aus allen etwa 2600 Bankomaten die ersten Euro-Banknoten abgehoben werden. Am Silvestertag wird nach 16 Uhr die erste Hälfte der Bankomaten außer Betrieb genommen, nach 18 Uhr der Rest. Die ausgeschalteten Geräte sind dann durch einen grünen Aufkleber gekennzeichnet. Nach 20 Uhr gehen die Bankomaten wieder in Betrieb und geben nur mehr Euro aus. Das Bankomat-Limit pro Transaktion beträgt künftig 400 Euro (5504,12 S).

[*] Ab 1. Jänner 2002 gilt der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel. Die so genannte "duale Phase" - bis Ende Februar gilt auch der Schilling noch als gesetzliches Zahlungsmittel - beginnt. Preise, Gehälter, Pensionen sowie Bankkonten und Sparbücher werden automatisch auf Euro umgestellt.

[*] Ab 1. März 2002 ist der Euro alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel, Schilling-Bargeld verliert seine Gültigkeit.

[*] In der dualen Phase tauschen die Banken Schilling-Beträge bis zu 50.000 S gratis um, danach ist der kostenlose Schilling-Umtausch zeitlich und mengenmäßig unbeschränkt nur noch bei der OeNB und ihren Zweigstellen möglich.

[*] Bis 31. März 2002 können Banknoten aus anderen Euro-Ländern bei der OeNB bis zu einem Gegenwert von 3000 Euro gebührenfrei getauscht werden. Danach kann nur noch bei der jeweiligen Nationalbank gewechselt werden.

[*] Am 1. Juli 2002 verlieren Schilling-Briefmarken ihre Gültigkeit. Von 1. Jänner bis 30. Juni 2002 ist es möglich, Briefmarken in Schilling- und in Euro-Währung zu verwenden.

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