"Will Gegner wachrütteln"

Eishockey. Die Vienna Capitals sorgen weiter für Euphorie. Auch Manfred "Hidi" Mühr kam deswegen aus der "Pension" zurück.

WIEN (da-). Die Schultz-Halle bebte, die Cracks der Capitals wurden erneut aufs Eis gebeten, um für den 4:3-Sieg nach Penalties gegen Lustenau gefeiert zu werden. Verschwitzt standen sie in einer Reihe auf dem Eis, längst von Panzer und Helm befreit, aber ein kühlendes Getränk in der Hand. Mittendrin statt nur auf der Bank auch ein Veteran, stolze 34 Jahre alt: Manfred Mühr (3 Titel mit KAC, 2 mit VSV, 2 Olympia- und 4 WM-Teilnahmen, 133 Länderspiele) kam nach vier Jahren aus der Puck-Pension zurück, weil "ich's wissen wollte. Und Eishockey Spaß macht!"

Capitals-Coach Kurt Harand mußte "Hidi" nicht lange bitten, "er wollt' ja, hat seit Sommer mit uns trainiert und ist mit seiner positiven Ausstrahlung eine Bereicherung!" Doch Mühr, gewiefter Steuerberater, läßt am Liga-Niveau kein gutes Haar. "Zu schwach, die Basis ist zu klein!" Ihm könne es aber recht sein, die Linie mit Tsurenkow und Lius profitiere. "Und ich kann Gegner mit meinen Checks bisserle wachrütteln!" Mühr grinste sich eins. "Das Semifinale sollt' sich ausgehen!"

Uniqa-Liga: Capitals - Lustenau 4:3 n. P. (0:2, 1:0, 2:1), Linz - Zell/See 6:0 (5:0, 0:0, 1:0), KAC - Graz 4:1 (3:0, 1:1, 0:0), Innsbruck - VSV 4:3 n. P. (0:1, 2:2, 1:0). - Tabelle: Linz (24/14), VSV (24/15), Capitals (18/14). - Heute: Innsbruck - Linz (19.15).

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.