"Amerikaner sind übervorsichtig, aber Spiele fix!"

Olympia. ÖOC-Leo Wallner nützte die Vertragsverlängerung mit Sponsor Telekom, um über virtuelles Museum, Einkleidung und Angelobung zu reden.

WIEN (-tzg-). Was sonst als Eingangshalle des Telekom-Gebäudes dient, war umfunktioniert. Im Vorraum wurde das erste virtuelle Olympia-Museum installiert, bis 29. November sind auf Touch-Screen-Säulen die Winterspiele 1924 bis 1998 zu sehen, olympische Berichte findet man unter www.oeoc.at. Umrahmt war alles von Museumsstücken, mit denen Wintersport-Geschichte geschrieben wurde, teilweise Leihgaben des Skimuseums Mürzzuschlag.

Das ideale Forum also für Chef-Olympier Leo Wallner, vor versammelten Medien den Vertrag mit Telekom Austria, einem der potenten ÖOC-Sponsoren, um drei Jahre bis zu den Sommerspielen 2004 in Athen zu verlängern. Dabei nützte Wallner die Gelegenheit, Zweifel an der Durchführung der Spiele 2002 zerstreuen: "Die Amerikaner sind übervorsichtig derzeit, aber Salt Lake City ist fix, die Spiele finden statt!"

Auch der ÖOC-Fahrplan ist ausgearbeitet. Im Dezember wird im Casino Baden das Outfit präsentiert, vor der Angelobung beim Bundespräsidenten (28. Jänner) faßt das Team die Ausrüstung aus. Der Weltcup am 2. und 3. Februar in St. Moritz wird nicht mehr berücksichtigt. Was bedeutet es, sollte Hermann Maier erst im Februar ein (erfolgreiches) Comeback feiern? Wäre die Uhr abgelaufen? "Der ÖSV und der Alpinchef", so ÖOC-General Jungwirth, "müßten ihn vorher ins Kontingent nehmen." Spekulationen, die den alten, neuen ÖOC-Sponsor nur peripher interessieren. Er fährt nicht auf Maier ab, sondern hat sein Herz an die ÖSV-Damen verloren, die zuletzt Verstärkung bekamen: Alexandra Meissnitzer macht das US-Training voll mit.

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