Eishockey. Auch nach Sensationssieg in Villach verlangt Capitals-Coach Harand viel Geduld für Mannschaft.
WIEN (-er). 0:3 hinten, 6:5 gewonnen im Penaltyschießen - ein Happy-End für die Vienna Capitals beim VSV! Für Coach Harand ein Spiel samt Ergebnis als Spiegel der Situation. "Wir müssen zusammenwachsen, brauchen Geduld mit jungen Spielern, vor allem den Tormännern, die derzeit noch überfordert sind. Sie haben Talent!" Das Erfolgserlebnis wäre nach dem 4:9 gegen Titelkandidat Linz wichtig gewesen fürs Selbstvertrauen, "jetzt hoffe ich, daß wir Freitag gegen Graz gewinnen." Zielsetzung der ersten Saison wär's, "sich im Mittelfeld zu etablieren", so Harand, der hofft, "daß sich der eine oder andere Junge zu einer Figur entwickelt!" Wiener Fans brauchten eine Größe, mit der sie sich identifizieren, "das war immer so, auch bei Cunningham etc." Einige hätten das Zeug dazu, seine Söhne Chris und Pat, auch Christoph König, 22, Sohn der KAC-Galionsfigur a. D, der das Sieg-Tor erzielte. Ein Vorschuß . . .
Uniqa-Liga: Lustenau - Zell/See 4:3 (0:1, 4:0, 0:2), Linz - Kapfenberg 10:2 (2:1, 4:0, 4:1), VSV - Capitals 5:6 (3:0, 2:3, 0:2; 0:0) Penaltyschießen 0:1, Graz 99ers - KAC 1:2 (1:0, 0:0, 0:2). - Tabelle: Linz (4), Lustenau (4).