Flügelspiel soll beflügeln

Handball. Margareten versucht in Thun die dritte Runde des Challenge-Cups zu erreichen.

THUN (da-). Das Hinspiel hatte Margareten knapp mit 22:21 gewonnen, Thun-Torwart Lee hatte die Handballer von Telekom-Manger Thomas Menzl oft zur Verzweiflung gebracht. Dabei hatte der Spielaufbau trotz der Abwesenheit von Wurf-Spezialist Luzianin (Jochbeinbruch) nicht wie befürchtet gelitten, einzig die Ausbeute ließ zu wünschen übrig. Samstag steigt nun das Rückspiel in der Schweiz, St. Gallen-Legionär Andreas Dittert gab Menzl wichtige Tips.

Dittert fühle sich in St. Gallen "pudelwohl. Wir sind Meister-, Cup- und Supercupsieger geworden. Und ich habe meinen Vertrag um zwei Jahre verlängert!" An seiner Einstellung zur "Arbeit" habe sich nichts geändert, Dittert, ganz der Papa - ist vom Handball besessen. "Ich will das Maximum erreichen, denke leistungsoptimierend!" Er räumte den Wienern Chancen ein, Thun zu eliminieren. "Obwohl ihre Halle einen Nimbus wie die in Köflach besitzt - kaum einzunehmen. Lee ist ein Top-Goalie, der macht die Hütt'n zu!" Margareten müßte daher den 6-0-Abwehrriegel knacken und viel über die Flügel spielen. "Schwer wird's schon. Aber man muß immer an sein Ziel glauben . . ."


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