"Beethoven und das Geld" in der Nationalbank

Anlässlich des 180. Todestag von Ludwig van Beethoven (26.3.1827) zeigt die Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in ihrem Geldmuseum von Dienstag bis 31. Oktober die Ausstellung "Seid umschlungen Millionen ... Beethoven und das Geld". Briefe und Haushaltsbücher geben Einblicke in die Vermögensverhältnisse des Komponisten, der zum Zeitpunkt seines Todes über ein ansehnliches Vermögen verfügte.

Beethovens Vermögen betrug 10.232 Gulden Konventionsmünze, was heute rund 145.000 Euro entsprechen würde. Dennoch sei das Musikgenie ein Mensch mit ganz gewöhnlichen finanziellen Alltagssorgen gewesen, heißt es in einer Aussendung der OeNB.

Als freischaffender Künstler sorgte sich Beethoven stets um seine finanzielle Situation, im Gegensatz zu andere Künstler in dieser Zeit, musste er aber nie um seine Existenz bangen. Neben den herkömmlichen Verdienstmöglichkeiten eines Musikers erwarb er bereits im Jahr 1819 Aktien der drei Jahre zuvor neu gegründeten "Privilegirten oesterreichischen Nationalbank". Mit der Aktionärsnummer 3170 gehörte Beethoven mit zu den Ersten, die in diese neue Anlegeform investierten. Der Musiker pflegte in Bezug auf Kleidung und Wohnen einen bescheidenen Lebensstil, war aber Weinliebhaber, Gourmet und gab viel Geld für seine chronischen Krankheiten und für die Erziehung seines Neffen Karl aus.

(APA)

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