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Prado in Madrid erstrahlt in neuem Glanz

Nach fünfjähriger Renovierungsphase präsentiert sich der berühmte Prado in Madrid in neuem Gewand: Auf einer um die Hälfte vergrößerten Ausstellungsfläche können Kunstliebhaber in Zukunft berühmte Werke spanischer Künstler von Velazquez bis Goya betrachten. Spaniens Kulturministerin Carmen Calvo lobte den 152 Millionen Euro teuren Umbau am Samstag vor Journalisten als außergewöhnlich.

Die von Architekt Rafael Moneo verantwortete Renovierung sei "sehr kompliziert" gewesen, fügte sie hinzu. Für die Öffentlichkeit sollen die neuen Bereiche erst Ende Oktober geöffnet werden.

Der Startschuss für das vor 13 Jahren entworfene Projekt war erst 2002 gegeben worden. Zentraler Teil ist ein moderner Ausbau der Untergeschoße und des Platzes am Jeronimo-Kloster hinter dem Hauptgebäude, der so genannten Villanueva. In dem modernen Anbau sollen Service-Einrichtungen wie Cafeteria und Bibliothek untergebracht werden, aber auch vorübergehende Ausstellungen zu sehen sein.

Die Arbeiten verzögerten sich um rund zwei Jahre und kosteten das Dreifache der anfangs geschätzten Kosten. Der Prado besitzt rund 8.000 wertvolle Gemälde, von denen nur 1.000 in der ständigen Ausstellung zu sehen sind.

(APA)