Joakim: "Monsters & Silly Songs"

Pariser Wahnsinn.

Die zentralen Stücke von "Monsters & Silly Songs" könnten kaum unterschiedlicher sein: "Lonley Hearts" ist ein verführerischer Popsong, mit Synthieklängen und einem stramm pochenden Schlagzeug. Ein Song, zu dem man die ganze Welt in die Arme nehmen möchte, irgendwie melancholisch, aber doch euphorisch. So wie sonst nur bei Joakims Landmännern Phoenix. Ganz anders "Drumtrax": eine Dancefloorgranate, voller Acid-Wahnsinn und der atemberaubendsten Ent- und erneuten Beschleunigung seit "French Kiss" von Lil Louis. Für sein zweites Album hat der House-Produzent, Remixer und Betreiber des einflussreichen Pariser Tigersushi-Labels eine eigene Band zusammengestellt. Und so gibt's zwischen den genannten Polen noch viel mehr, von rockigen Momenten über Krachelegien und Clubtauglichem bis zu wirren Instrumentaleskapaden: eine fordernde, spannende Platte.

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