Delikatessen: Feinkost aus Frankreich und Italien im „La Culina“.
Kleine Feinkostläden mit internationaler Ware scheinen in Wien derzeit Konjunktur zu haben. Vergangene Woche stand mit dem „La Culina“ im dritten Bezirk eine weitere Neueröffnung an, der regionale Schwerpunkt liegt auf Südfrankreich und Italien. „Es ist ein mediterranes Geschäft“, sagt Inhaber Markus Lukas, „vielleicht nehmen wir auch noch Spanien dazu.“
Die Produkte importiert er von kleinen Manufakturen, deren Besitzer er persönlich kennt. Etwa zwei Mal jährlich macht er eine Tour durch die Mittelmeerregion, um neue Lieferanten und Produkte zu suchen. Bislang stellte er Lebensmittel und Getränke zu Geschenkboxen zusammen, die von Firmen für Mitarbeiter und Kunden bestellt wurden. Sie waren es auch, die Lukas fragten, ob man die Produkte nicht auch in einem Laden kaufen könnte. So reifte die Entscheidung für einen eigenen Shop langsam heran.
Das Ergebnis: Seit einigen Tagen stehen nun fein säuberlich geschlichtet im Regal die mediterranen Delikatessen: Von fertigen Risottos mit Gewürzmischungen (auch süß) von Erbital, die nur noch aufgegossen werden müssen über französischen Senf mit Oliven oder Kräutern, spezielle Öle (mit Trüffel, Chili, Piment oder auch Orangen), und Antipasti bis zu italienischen Sugos – und natürlich auch Nudeln. Daneben gibt es ein breites Sortiment an Süßem, etwa Mandelcreme, die als Brotaufstrich verwendet wird, aber auch Schokoladencreme mit Birnenstücken – „quasi die Edelvariante von Nutella“, so Lukas.
Zwei warme Mittagsmenüs
Außerdem – auch das hat Konjunktur – bietet das La Culina Mittagsmenüs an, zwei warme Mahlzeiten pro Tag, zum Essen im Lokal oder zum Abholen. Mehr dazu erfahren Sie in Rainer Nowaks „Geschmacksfrage“ diesen Freitag im „Schaufenster“. Oder Sie schauen einfach selbst einmal vorbei.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2007)