Nationalbank erhöht Wachstumsprognose für 2007

(c) AP (MICHAEL PROBST)
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Die Österreichische Nationalbank (OeNB) revidiert ihre Erwartungen für die kommenden Jahre nach oben. Damit nähert sich die OeNB an die Prognosen der OECD an.

Österreichs Wirtschaft wird 2007 und 2008 stärker wachsen als zunächst erwartet. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. 2007 rechnet die Nationalbank mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 3,2 Prozent im Jahr 2007 und 2,7 Prozent in 2008. Das bedeutet gegenüber der Prognose im Dezember 2006 ein zusätzliches Wachstum von 0,4 bzw. 0,3 Prozentpunkten.

Für 2009 erwartet die OeNB nur noch ein Wirtschafts-Wachstum von 2,3 Prozent. Ein Grund für den leichten Rückgang orten die Wirtschaftsexperten in der Abkühlung der US-Konjunktur. Als Wachstumsmotoren gelten weiterhin die Volkswirtschaften in Asien.

Die Inflationsrate wird in Österreich auch in den kommenden Jahren relativ stabil bei etwa 1,7 bis 1,9 Prozent bleiben. Das Beschäftigungswachstum bleibt weiterhin kräftig und wird zu einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent im Jahr 2006 auf 4,2 Prozent im Jahr 2009 führen.

Die OeNB ist mit ihrer jüngsten Prognose optimistischer als die österreichischen Wirtschafts- Forschungsinstitute: Wifo und IHS sind zuletzt im März 2007 von einem realen BIP-Wachstum für 2007 von 3,0 bzw. 2,9 Prozent ausgegangen. Die OECD dagegen lag mit ihrer Prognose vom Mai mit 3,2 Prozent für 2007 gleichauf mit den OeNB-Erwartungen. (Ag.)

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