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Grasser und Meinl gründen Investment-Fonds

(c) APA
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Medienberichten zufolge soll der Energie-Investmentfonds "Meinl International Power" heißen. Ein Börsegang sei noch vor diesem Sommer geplant.

Der Banker Julius Meinl V. wird gemeinsam mit dem früheren Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Ex-Verbund-Chef Hans Haider einen Energie-Investmentfonds ins Leben rufen, der Kraftwerke in Osteuropa entwickeln und finanzieren soll. Dies berichtet der "Kurier" in seiner Mittwoch-Ausgabe. Ein Börsegang sei geplant, heißt es.

Der Fonds soll mehrere hundert Millionen bei Investoren aufstellen, so der weiter. Bei Meinl habe man dazu keine Stellungnahme abgeben wollen, der Deal solle aber in Kürze bekannt gegeben werden. Der Energie-Fonds sei nach bewährtem Muster geplant wie bei der Immo-Gesellschaft Meinl European Land (MEL) und den seit kurzem ebenfalls börsenotierten Meinl Airports.

Julius Meinl und Karl-Heinz Grasser kennen einander gut. Ihre Bekanntschaft wurde 2006 öffentlich, als sich heraus stellte, dass Grasser und Flöttl jun. im August 2005 in Kroatien Gäste auf Meinls Yacht gewesen waren.

Ex-Finanzminister Grasser ist seit Mitte Mai Aufsichtsratschef bei der Investmentgesellschaft C-Quadrat Investment AG und hat kürzlich die Firma "Valuecreation" (Wertschöpfung) als GmbH gegründet. Diese Firma soll im CEE-Raum Energieerzeugungsprojekte vermitteln, hatte es Anfang Juni geheißen. (Ag.)