Geschafft. Die Wiener Börse erreicht ihr Rekordhoch. Erstmals übertrifft der heimische Leitindex die 5.000-Punkte-Marke.
Die Wiener Börse setzt auch am Montag ihren Höhenflug fort. Erstmals in der Geschichte übersprang der ATX die 5.000-Punkte-Marke. Am Montag um 9:22 durchbrach der heimische Leitindex mit einem Plus von 0,76 Prozent erstmals die Schallmauer von 5.000 Zählern. 5.009,30 Zählern.
Die Wiener Börse setzt damit eine positive Entwicklung der vergangenen Monate fort. Trotz einiger Kurskorrekturen stieg der ATX in den ersten Monaten 2007 bereits um 12,02 Prozent. Für den Vorstand der Wiener Börse kommt dieser Trend nicht unerwartet. Heinrich Schaller sieht den Grund für den Höhenflug vor allem in Osteuropa: "95 % der ATX-Unternehmen sind in der Region Zentral- und Südosteuropa engagiert, von wo sie einen guten Teil ihrer Gewinne lukrieren. Deren Ergebnisse haben zuletzt sogar fast durch die Bank die Erwartungen der Analysten übertroffen.", kommentierte der Vorstand der Wiener Börse.
Für weitere Impulse soll das ab Mitte Juni neu geschaffene mid market-Segment der Wiener Börse sorgen, das auch kleineren Unternehmen mit geringerem Finanzierungsbedarf den Zugang zum Kapitalmarkt und somit zu einer besseren Eigenmittelausstattung ermöglicht. Mittel- bis längerfristiges Ziel des neuen Segments ist die Entwicklung zur vollen Börsereife und eine Umreihung in den prime market der Wiener Börse.
Angetrieben wurde das Plus im Index in der Früh von der Telekom Austria. Die Aktie stieg nach einer Erhöhung der Gewinnprognosen für die nächsten Jahre um 4,48 Prozent auf 19,12 Euro. Für weitere Impulse soll ab (Ag.)