In Europa bisher 265.000 Stück Euro-Fälschungen

APA (epa)
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Im ersten Halbjahr 2007 sind in Europa 265.000 Stück Euro-Fälschungen aufgetaucht. In Österreich waren es 3.984 Blüten, was einem Anteil von 1,5 Prozent entspricht und im Vergleich zu anderen Ländern sehr gering ist. Das teilte die Österreichische Nationalbank am Mittwoch mit. Das erste Halbjahr bewegt sich damit etwa auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts von 3.754 Stück.

Die am häufigsten gefälschte Banknote in Österreich war mit 31,7 Prozent nach wie vor die 50-Euro-Banknote, gefolgt vom 200er mit 30,3 und dem 100er mit 29,8 Prozent. Vorsicht ist laut OeNB vor allem bei jenen Transaktionen geboten, bei denen Kleinstbeträge mit "großen Scheinen" bezahlt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, in Österreich als Privatperson eine gefälschte Banknote zu erhalten, bleibt somit laut Nationalbank unverändert sehr gering. Jene, die am ehesten mit Blüten in Berührung kommen, sind die Kassierer in Banken und Handel. Diese so genannten Bargeldexperten erhalten regelmäßig spezielle Schulungen von Experten der OeNB, um bei den Sicherheitsmerkmalen und Fälschungen jeweils am aktuellsten Stand zu bleiben.

Auch der Informationsstand der Bevölkerung spielt eine Rolle. Je besser die Österreicher über die Sicherheitsmerkmale des Euro informiert sind, umso schwerer fällt es Kriminellen, ihre Fälschungen los zu werden. Eine von der OeNB beauftragte IFES-Studie belegt, dass derzeit drei Viertel der österreichischen Bevölkerung über die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten gut oder zumindest einigermaßen auf dem Laufenden sind.

(APA)

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