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Harry Potter: Der Zauberlehrling als Geldesel

AP (Clifford Skarstedt)
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Die englische Ausgabe des siebten uns letzten Bandes "Harry Potter and the Deathly Hallows" ist auf Platz 1 in die deutschen Buchcharts eingestiegen. Amazon steigert seine Gewinnprognose.

Nicht nur die Autorin Joanne K. Rowling, die inzwischen reicher als die Queen sein soll, verdient viel Geld mit Harry Potter. Die englische Originalausgabe des letzten, am 21. Juli erschienenen Bandes hat auf Anhieb Platz eins der deutschen Buchcharts erobert. "Harry Potter and the Deathly Hallows" steht an der Spitze der "Focus"-Bestseller-Liste Belletristik, wie das Münchner Magazin am Mittwoch mitteilte. In Österreich laufen die Erhebungen des Verlagsbüros Schwarzer noch. Doch rechnet man dort für nächste Woche ebenfalls mit einem Spitzenplatz des Bandes in den heimischen Buchcharts.

Allein in den USA wurden in den ersten 24 Stunden mehr als acht Millionen Bände verkauft und brach damit den Rekord des vorherigen Bandes. Bei Amazon waren für das Buch 2,2 Millionen Vorbestellungen eingegangen. Beflügelt von dem neuen "Harry-Potter"-Band erwartet das Unternehmen für 2007 Rekorderlöse. Amazon rechnet nun mit Erlösen zwischen 13,8 und 14,3 Mrd. Dollar, nach 13,4 bis 14 Mrd. Dollar in vorherigen Prognosen. Auch beim Gewinn ist das Unternehmen zuversichtlich: Das Betriebsergebnis werde für 2007 jetzt zwischen 540 Mio. und 640 Mio. Dollar veranschlagt. Vorherige Prognosen waren noch von 463 Mio. bis 593 Mio. Dollar ausgegangen.

Auch die deutschen Buchhändler versprechen sich einen Gewinn durch das Buch. Aber stärker durch die deutsche Ausgabe, denn die englische fällt nicht unter die Buchpreisbindung und kann so zu Dumpingpreisen angeboten werden.

Die Übersetzung wird am 27. Oktober unter dem Titel "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" herauskommen. Seit Beginn von Joanne K. Rowlings Potter-Saga vor zehn Jahren wurden weltweit mehr als 325 Millionen Exemplare in fünf Dutzend Sprachen verkauft.

(Ag./Red.)