Gogol Bordello: "Super Taranta!"

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Wilder Gypsy-Punk

In New Yorks Downtown-Szene genießt Eugene Hutz schon lange Celebritystatus. Seit „Live Earth“ kennt den emigrierten Ukrainer mit dem fetten Schnauzbart endlich auch ein Millionenpublikum: Wie selbstverständlich fegte er mit Madonna durch „La Isla Bonita“ – und machte den alten Gassenhauer zum feurigen Erlebnis. Ein ebensolches ist das mittlerweile vierte Album seiner Band Gogol Bordello. „Super Taranta!“ klingt wie die Balkan-Version von The Clash – nach unzähligen Verbrüderungsschnäpsen mit den Pogues. Hochgeschwindigkeits-Fideln treffen auf rasende Stromgitarren. Polka-Rhythmen explodieren. Das Akkordeon ist sowieso außer sich. Dazu eine Prise Dub und Flamenco. Und Hutz singt und schreit in gebrochenem Englisch, mit schwerem Akzent. „There Are No Good Old Days“ heißt es ganz zu Beginn treffend. Denn dieser Gypsy-Punk lebt für den Moment: exzessiv, wild, voller Energie.

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