Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

39,5 Grad: Juli scheiterte knapp am Hitzerekord

(c) AP
  • Drucken

Der Juli 2007 war der 11. Monat in Folge, an dem es zu heiß war. Den Rekord stellte Andau im Burgenland mit 39,5 Grad auf. Hitzepol war Graz mit 13 Tagen über 30 Grad.

Heiß. Dieses Adjektiv wird wohl mit dem heurigen Juli eng verbunden bleiben. Mit Temperaturen knapp unter 40 Grad ist der Juli 2007 mittlerweile das 11. Monat in Folge, an dem es zu warm ist, bestätigen die Auswertungen des Wetterdienstes Meteomedia.

Diesmal betrugen die Abweichungen im Schnitt 1 Grad, an manchen Orten sogar mehr als 2,5 Grad. Am wärmsten war es im äußersten Osten und Südosten Österreichs (siehe Grafik).

Ausnahme ist der Bodenseeraum, wo der Durchschnittswert für Juli nicht ganz erreicht wurde und die Hitze-Serie damit gebrochen wurde.

Temperatur-Rekord verfehlt

Auf große Hitze folgten nasskalte Tage. Kaum war es ein Paar Tage in Folge warm, kam promt die Abkühlung. Ab Monatsmitte wurde es aber beständig immer wärmer. In dieser hochsommerlichen und sehr heiße Phase kamen auch die Temperaturrekorde zu Stande. "Besonders heiß war es heuer im Burgenland und auch im südöstlichen Niederösterreich", sagt Peter Pilati vom Wetterdienst meteomedia.

Der höchste Wert des Monats betrug am 20.7. in Andau im Burgenland 39,5 Grad. Damit wurde der absolute Österreich-Höchstwert von 39,7 Grad vom 29.7.1983 im kärntnerischen Dellach im Drautal knapp, aber doch verfehlt. Interessant am Rande ist, das in sämtlichen Nachbarländern Österreichs die 40 Grad Marke geknackt wurde.

Eisenstadt am wärmsten, kühl in Bregenz

Von den Landeshauptstädten am wärmsten war Eisenstadt mit 38,7 Grad, gefolgt von Wien mit 37,9 und St.Pölten mit 36,6 Grad. Die meisten heißen Tage (das sind Tage mit einem Höchstwert von 30 Grad oder mehr) wurden im Raum Graz verzeichnet, hier waren es 13, in Bregenz hingegen nur 3.

Die Niederschlagsmengen liegen verbreitet im Bereich des langjährigen Mittelwertes, hochsommerliche Hitze in Kombination mit Trockenheit sorgte jedoch im Osten und Südosten regional für dürrebedingte Ausfälle bei Kulturpflanzen.

Abkühlung am Freitag

Der Donnerstag bringt abermals viel Sonnenschein, in der Osthälfte trübt kaum eine Wolken den Himmel. Von Vorarlberg bis Salzburg und Oberkärnten entstehen tagsüber ein paar Quellwolken und vereinzelt heftige Wärmegewitter. Hochsommerlich warm mit Werten zwishen 23 und 32 Grad.

Am Freitag zieht aus Westen eine Kaltfont mit teils kräftigen Schauer und Gewittern durch. Mit ihr frischt lebhafter bis starker Westwind auf. Bis in den Nachmittag hinein trocken und zeitweise sonnig ist es noch im Osten und Südosten. Von West nach Ost Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad.

Der Samstag verläuft an der Alpennordseite leicht wechselhaft mit einzelne Regenschauern, aber auch sonnigen Auflockerungen. Länger sonnig ist es nur im Süden, hier bleibt es mit Nordföhn auch weitestgehend trocken. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen 18 und 26 Grad.