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Volkstheater Wien: 615.000 Euro mehr Subventionen

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Das Geld kommt etwa zur Hälfte vom Ministerium für Unterricht und Kunst und der Stadt Wien. das Theater habe einen "akuten Finanzbedarf".

Die Basissubvention für das Wiener Volkstheater wird um 614.277 Euro pro Jahr erhöht. Das teilte das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Der Bund und die Stadt Wien haben sich demnach auf eine Aufteilung der Summe rund zur Hälfte (51 Prozent Stadt/49 Prozent Bund) geeinigt. Bereits ab heuer bedeutet dies nun eine jährliche Gesamtsubvention von knapp 11 Millionen Euro, von denen 4,9 auf den Bund und 6 Millionen auf die Stadt Wien entfallen.

Theater "mittelfristig abgesichert"

Es sei "akuter Finanzbedarf" bei dem Theater festgestellt worden, so ein Sprecher des Ministeriums. Nun habe man eine gute gemeinsame Lösung erarbeitet, damit das Volkstheater wieder vernünftig und wirtschaftlich arbeiten könne. Auch die Stadt zeigte sich äußerst zufrieden. Es habe lange kein Gesprächsklima mit dem Bund gegeben, dementsprechend freue man sich nun, dass nach der beabsichtigten Zusammenarbeit im Museenbereich auch bei den Theatern Einvernehmen erzielt werden konnte, sagte eine Sprecherin. Es sei gelungen, das Volkstheater "mittelfristig abzusichern" und die künstlerische Planung von Direktor Michael Schottenberg zu erleichtern.

Ein unabhängiger Experte soll das Volkstheater nun "organisatorisch durchleuchten" und auf "finanzielle Notwendigkeiten" prüfen, hieß es seitens der Stadt. Die Stadt unterstützt das Volkstheater zudem mit rund 800.000 Euro für das Engagement in den Außenbezirken.

(APA)