Robyn: „Robyn“

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Quicklebendig.

Was passiert, wenn der Puls aus den angesagten Elektro-Hütten auf emotionale Achtbahnfahrten trifft, scharfe Beats auf süßliche Melodien? Im Idealfall: gewitzter Pop fürs Hier und Jetzt, wie ihn die Schwedin Robyn auf ihrem mit einiger Verspätung nun auch hierzulande erscheinenden Album „Robyn" macht. Musik, die die Charts regieren könnte (und im Königreich auch tut), ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Denn davon hat die Schwedin, die Ende der Neunziger im zarten Alter von 18 Jahren zwei US-Top-Ten-Hits landete, genug. Sie kaufte sich aus ihren Major-Verträgen frei, gründete ihr eigenes Plattenlabel und werkt nun lieber mit dem Kultduo The Knife und anderen innovativen Kräften. Das Ergebnis ist ein quicklebendiger Mix aus R'nB, Techno und Elektropop, leicht bekömmlich, aber stets mit Restbiss. Irgendwo zwischen Kylie Minogue, Gwen Stefani und Peaches. Feine Sache.

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