M.I.A.: „Kala“

M.I.A.
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Globaler Pop

„M.I.A. coming back with power power“, gellt Maya Arulpragasam aka M.I.A. im Eröffnungsstück „Bamboo Banga“ zu einem hochexplosiven Rhythmus. Und verspricht nicht zu viel: Der Nachfolger ihres gefeierten Albums „Arular“ strotzt nur so vor Energie. Erneut pulsieren ihre Stücke hypernervös zwischen Hiphop, Baile-Funk und Electro. Angereichert mit akustischen Fundstücken einer Weltreise, mit indischen Percussions und afrikanischem Rap, australischen Didgeridoos und Dancehall-Grooves aus Jamaika. Sie zitiert New Order und die Pixies, sampelt The Clash und Kalaschnikow-Schüsse. Letztere in „20 Dollars“, einem Stück darüber, wie billig man in Afrika zu Waffen kommt. Dass sie dabei genauso wenig den Zeigefinger erhebt wie in Songs über illegale Immigration oder Prostitution, macht „Kala“ umso bestechender. Wenn so die neue Weltmusik klingt, wie vielerorts verkündet: Gerne!

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