Die europäischen Leitbörsen haben am Mittwoch im frühen Handel nach der Leitzinssenkung der US-Notenbank einheitlich weit in der Gewinnzone tendiert.
Um 11:25 Uhr MESZ notierte der DAX in Frankfurt mit 7.698,05 Punkten, das entspricht einem Plus von 1,62 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 um 2,02 Prozent auf 6.410,40 Zähler.
Auch die Märkte in Paris und Zürich bewegten sich im positiven Terrain. Zum oben genannten Zeitpunkt lag der CAC-40 Index bei 5.654,37 Punkten 1,89 Prozent im Plus. Der SPI notierte mit 7.249,97 Zählern oder einem Aufschlag von 1,78 Prozent. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 1,86 Prozent auf 4.343,77 Punkte.
Bankentitel führten die europäischen Indizes an. Ein Händler führte das auch auf positive Bemerkungen von Fed-Chef Ben Bernanke über den Finanzsektor zurück. Die Titel seien in der Vergangenheit stark unter Druck geraten und erholten sich nun entsprechend stärker als der Markt, sagte eine Händlerin.
Die Finanztitel hatten sich im Zuge der Finanz- und Hypothekenkrise zuletzt deutlich schlechter entwickelt als der Markt, nicht zuletzt durch den zusätzlichen Verkaufsdruck von leer verkauften Positionen. Am Nachmittag dürften die Zahlen von Morgan Stanley weiter richtungsweisend sein, hieß es.
Wiener Börse deutlich im Plus
Die Wiener Börse ist am Mittwoch nach der US-Leitzinssenkung vom Vorabend mit kräftigen Gewinnen in den Handel gestartet. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9:45 Uhr MESZ mit 4.596,00 Punkten am Dienstag errechnet, das ist ein Plus von 3,12 Prozent. Marktteilnehmer berichteten von einem hektischen Eröffnungshandel. (Ag.)