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Nach Überflutungen in Afrika kommen Krankheiten

APA (Archiv/epa)
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Keine Entspannung gibt es in den von Hochwasser am meisten betroffenen Regionen Afrikas. Nach Angaben von Unicef am Freitag verschärft sich die Lage in Teilen Ugandas. Im Osten und Norden Äthiopiens ist nach Informationen der Hilfsorganisation Amref das gesamte Awash River Valley überschwemmt. Angst besteht vor Durchfallerkrankungen und Malaria-Infektionen.

Die Fluten des Awash haben sich eigene Wege gesucht, nachdem mehrere Stauseen entlang des Flusses übergegangen waren. Amref, wies am Freitag vor allem auf die Gefahr von Epidemien hin. In den Bezirken Bezirken Buri-modaito und Gewane seien 40 Prozent der fast 100.000 Einwohner betroffen. Zwölf Orte stehen komplett unter Wasser, die Behausungen Hunderter Familien wurden von den Fluten einfach weggeschwemmt, Herden sind verloren gegangen.

Trinkwasservorräte wurden ebenso zerstört wie Latrinen, was das Risiko von Durchfallerkrankungen erhöht, Moskito-Netze wurden weggespült, so dass die Menschen keinen Schutz vor Malaria-Infektionen haben.

Im Norden und Osten Ugandas müssen nach Angaben von UNICEF mehr als 300.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, da die meisten Brunnen durch die Schlammmassen unbrauchbar geworden sind. Aufgrund der unhygienischen Verhältnisse haben schwere Durchfallerkrankungen bereits um 30 Prozent zugenommen. Kleinkinder sind hierdurch besonders gefährdet. In den Ländern entlang der Sahara leiden rund 1,5 Millionen Menschen unter schweren Regenfällen und Überschwemmungen.

(APA)