Moneybrother: „Mount Pleasure“

Money Brother
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Gänsehautmusik.

Gut, dass es einen wie Anders Wendin gibt. Statt wie viele aktuelle britische Bands in die Coolness-Sackgasse zu laufen, entzündet er ein Feuer der Emotionen, macht Musik, die mitten ins Herzen zielt. Und dabei immer auch: in die Glieder. Sein drittes Album eröffnet der als Moneybrother bekannte Schwede stürmisch wie programmatisch: Piano und Gitarren rasen um die Wette, die Orgel jubiliert, der Refrain hebt mehrstimmig ab. Da kann man kaum stillhalten, so wie beim darauffolgenden „Down At The R“, dessen erste Takte unverblümt an David Bowies „Sound and Vision“ erinnern. Mindestens genauso intensiv sind die Balladen, allen voran „It Might As Well Be Now“ über das Wiedersehen zweier Ex-Liebenden: wunderschöne Gänsehautmusik. Gewiss, das Überraschungsmoment des Debüts stellt sich nicht ein. Die bestens eingespielte Mixtur aus Punk, Rock und Soul verführt aber auch auf „Mount Pleasure“.

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