Die Morgan Stanley Bank wollte der Visa-Organisation beitreten, Visa verhinderte das ursprünglich. Obwohl die Bank inzwischen mit Visa zusammenarbeitet, wurde die Strafe verhängt.
Das Kreditkartenunternehmen Visa muss wegen illegaler und den Wettbewerb behindernder Geschäftspraktiken 10,2 Mio. Euro EU-Bußgeld zahlen. Visa habe mehr als sechseinhalb Jahre ohne objektive Begründung verhindert, dass die Morgan Stanley Bank Zugang zum britischen Kreditkartendienstleistungs-Markt bekommt, wie EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes mitteilte. Dadurch sei den Kunden die Chance auf positive Impulse im Hinblick auf Preise und Qualität genommen worden. Mit über 1,2 Mrd. ausgegebenen Karten ist Visa nach eigenen Angaben das weltweit größte Kartenzahlungssystem. Die Untersuchung durch die EU war nach einer Beschwerde von Morgan Stanley im Jahr 2000 eingeleitet worden. 1999 hatte das Unternehmen in Großbritannien die Morgan Stanley Bank gegründet, die im Jahr 2000 der Visa-Organisation beitreten wollte. Dies lehnte Visa jedoch ab. Erst im September 2006 wurde Morgan Stanley erlaubt, für Händler Visa-Transaktionen abzuwickeln. "Zahlungskarten haben Schlüsselrolle"
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