24 Flüchtlinge vor mexikanischer Küste ertrunken

Bei dem Versuch, illegal in die USA einzureisen, sind am Freitag mindestens 24 Menschen aus Zentralamerika vor der Pazifikküste Mexikos ertrunken. Ihr Boot sei Freitagfrüh gekentert, erklärten die mexikanischen Behörden. Einwohner eines Küstenortes hätten am Strand und von ihren Fischerbooten aus die Leichen geborgen. Die Suche nach möglichen Überlebenden und weiteren Opfern dauert noch an.

Mehr Glück hatten dagegen 99 Flüchtlinge aus Afrika. Sie haben am Freitag in einem Boot die Kanareninsel Teneriffa erreicht. Unter den Menschen auf dem kleinen Fischerboot seien auch zwölf Kinder gewesen erklärten die örtlichen Sicherheitskräfte. Mehrere Flüchtlinge mussten wegen Sonnenbrands medizinisch versorgt werden. Die Flüchtlinge gaben an, neun Tage zuvor an der Küste des Senegal gestartet zu sein. Seit Anfang 2007 haben bereits über 8.000 Flüchtlinge per Boot die Kanaren erreicht.

(APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.