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Ätherische Öle: So erkennt man die Qualität

Für die Wirkung ist die Qualität eines ätherischen Öls ausschlaggebend. Beim Kauf sollte man daher auf folgende Kriterien achten.

•Auf dem Etikett sollte folgendes vermerkt sein: deutscher und lateinischer/botanischer Pflanzenname; Angabe des Pflanzenteiles; Herkunftsland; Gewinnungs- und Herstellungsart; Qualität der Ursprungspflanze (z. B. Anbau konventionell, kontrolliert biologisch); Abfüllmenge in ml; Chargennummer; Angabe des Jahrgangs; Sicherheitshinweise; Herstellerfirma. Für weitere Detail-Informationen kann man Datenblätter oder Zertifikate anfordern.
Farbe des Fläschchens: Ätherische Öle werden in getönten Fläschchenabgefüllt (Lichtschutz).
„Fantasienamen weisen in der Regel nicht gerade auf ein tolles Produkt hin“, betont Aroma-Praktiker Marc Kohl von der Académie Aromatique in Wien.
•„Auf Weihnachtsmärkten bekommt man äußerst selten gute Qualität“, weiß Dr. Wolfgang Steflitsch, Vorsitzender der österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege.
•Preise: Gute Orangen- und Zitronenöle sind schon ab 4 €, gutes Lavendelöl ab 9 €, Nadelholzöle ab 10 € zu bekommen (jeweils10 ml). Im Schnitt kann man sagen, dass qualitativ gute Öle für den Hausgebrauch zwischen 5 und 15 € zu haben sind. Freilich gibt es wesentlich teurere Öle, etwa Rosenöl (1 ml zwischen 20 und 30 €) oder gar Irisöl (1 ml 180 bis 190 €). „Wenn alle Öle den gleichen Preis haben, stimmt mit Sicherheit etwas nicht“, vermerkt Kohl.
Eingeführte Marken, auf die man vertrauen kann: Farfalla, Primavera, Sonnentor, Neumond, Styx, Arte Verde, Taoasis, Feeling und andere.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2007)