Kambodscha: Familie von Hornissen zu Tode gestochen

(c) APA/Klaus Zimmermann - Inatura Dornbirn

Eine junge Mutter ist mit ihren beiden Kindern von Hornissen angegriffen worden. Auf ihrer Suche nach Brennholz im Wald haben sie die Insekten vermutlich gestört.

In Kambodscha war eine 24-jährige Mutter gerade mit ihren beiden kleinen Kindern im Wald auf der Suche nach Brennholz, als sie von Hornissen angegriffen wurden. Sie dürften die Insekten in ihrem Nest gestört haben.

Dorfbewohner eilten der Mutter und ihren Kindern im Alter von sechs und drei Jahren zur Hilfe. Alle Familienmitglieder waren zu diesem Zeitpunkt schon mehrmals gestochen worden. Sie starben kurz darauf im Krankenhaus.

Hornissen eigentlich keine gefährlichen Tiere

Hornissen sind für gewöhnlich keine gefährlichen Tiere. Befinden sie sich nicht in der Nähe ihres Nestes, stechen sie nur, wenn sie gequetscht werden. Ansonsten versuchen sie zu fliehen. Erst wenn sie ihr Nest bedroht fühlen, greifen sie zu. Hektische Bewegungen und Erschütterungen sollte man deshalb in der Nähe eines Nestes vermeiden.

Der Stich einer Hornisse ist weniger giftig als der einer Biene. Dafür ist er wesentlich schmerzhafter. Für eine Lebensgefährdung sind etwa 500 bis 1.000 intensive Hornissenstiche notwendig. Da aber nur rund ein Zehntel der Insekten eines Nestes stechen, wird diese Zahl schwer erreicht. Allerdings können Stiche im Mund- und Rachenraum tödlich sein.

(APA/Red.)