Gegenkandidaten
Die Köpfe der Opposition
Nach dem Rückzug aus dem Schachsport im Jahr 2005 widmete sich Kasparow der Politik. Er profilierte sich rasch als Kreml-Kritiker. Kasparow wird aus heutiger Sicht bei den Präsidentenwahlen im März 2008 der wichtigste Kandidat der liberalen Opposition sein.
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Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei kandidierte schon 1996 und 2000 bei den Präsidentschaftswahlen. 2000 erreichte er 29,2 Prozent. Bei den Dumawahlen am 2.12.2007 waren die Kommunisten mit 11,57 Prozent zweitstärkste Kraft.
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Er war zwischen Jänner 2000 und Februar 2004 Premierminister. 2003 kritisierte er die Verhaftung von Michail Chodorkowskij als "überzogen", im Februar 2004 wurde sein Kabinett von Putin entlassen. Nun kandidiert er für die Partei "Das Volk für Demokratie und Gerechtigkeit".
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Der frühere Vertraute von Boris Jelzin warnte im Jahr 2004 in einem Aufsatz vor der "Gefahr des Putinismus". Er ist Mitbegründer des Komitees für freie Wahlen (Komitee 2008). Bei einer Anti-Putin-Demonstration am 25. November wurde er verhaftet, aber später wieder freigelassen.
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