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Euro 2008: Österreich "borgt" sich 850 deutsche Polizisten

EPA
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Die deutschen Polizisten bekommen "volle Einschreitbefugnis", sagt Innenminister Platter. Er plant ein ähnliches Sicherheitskonzept wie das der Fußball-WM 2006.

Für die Euro 2008 entsendet Deutschland rund 850 Polizisten nach Österreich. Sie werden mit "voller Einschreitungsbefugnis" ausgestatten sein, sagte Innenminister Günther Platter (ÖVP) am Donnerstag auf der zweiten Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaatenkonferenz in Zürich. Platter betonte, dass das Sicherheitskonzept bei der Euro 2008 jenem der WM 2006 in Deutschland sehr ähnlich sein werde: "Es macht keinen Unterschied, ob es eine Europa- oder eine Weltmeisterschaft ist."

Der Minister präsentierte den Vertretern aus 21 europäischen Staaten sowie der Uefa und zahlreichen Polizeiorganisationen ein Sicherheitskonzept für die Public-Viewing-Areale.

Experten schätzen Risiken ein

Erstmals wurde bei der Konferenz detailliert auf die Spielorte samt den Mannschaften eingegangen. Experten aus den jeweiligen Teilnehmerländern haben ihre persönlichen Einschätzungen präsentiert. Die abschließenden Beurteilungen werden Einfluss auf die Verteilung der Einsatzkräfte auf die vier EM-Stadien haben, so der Minister. Außerdem wurden enge Kooperationen mit Europol und Interpol fixiert, die dem Innenministerium genaue Analysen zur Verfügung stellen werden.

Die Risikoeinschätzungen der einzelnen Spiele, Einsatzplanungen an den vier Spielorten und eine exakte Ressourcenbewertung der Einsatzkräfte wurde konkretisiert. Auch Pläne für den Personen- und Objektschutz sowie den Personenschutz für Staatsgäste und Verkehrskonzepte wurden vorgelegt.

Die dritte und damit letzte Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaatenkonferenz wird am 31. März 2008 in Wien stattfinden.
(APA/Red.)