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Vier-Schanzen-Tournee: Morgenstern springt allen davon

Thomas Morgenstern
Gepa
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Der Kärntner setzte sich gegen den Vorjahres-Sieger Schlierenzauer durch. Dritter wurde der Finne Ahonen. Der Tiroler Kofler stürzte schwer.

Obersdorf (dat). Ob Sieg oder Sturz: Österreichs Dominanz im Skispringen geht ungebrochen weiter. Auch beim Auftakt zur Vierschanzentournee drückte das Adlerteam dem Bewerb imposant seinen Stempel auf. 22.000 Zuschauer waren zur Schattenbergschanze geströmt und ihre Hoffnungen auf ein Springen, das unter die Haut geht, sollten erfüllt werden. Vor allem aus rotweißroter Sicht erlebte Oberstdorf ein Wellenbad der Gefühle.

Pechvogel Kofler

Zuerst stürzte der Tiroler Andreas Kofler schwer und wurde von den Sanitätern abtransportiert. Danach raubte die Flugshow von Thomas Morgenstern sogar seinen Gegnern und Trainern den Atem. Der Kärntner bestätigte seine Favoritenrolle und landete den siebenten Saisonsieg (136,5 m/141,5 m) vor Gregor Schlierenzauer (136/130,5) und Janne Ahonen (Fin).

Morgenstern riss die Arme die Höhe und jubelte ausgelassen im Auslauf. Der Wind hatte ihm auf den letzten Metern noch einen weiteren Schwung verliehen und damit wichtige Punkte beschert. Er führt nun vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (Dienstag, (13.30, ORF1) mit 15,2 Punkten Vorsprung auf Schlierenzauer. Im Skispringen sind das Welten - zuletzt hatte der Norweger Petterson 2004 mit 23 Punkten Vorsprung bereits in Oberstdorf so "vorsorglich" das Fundament für den späteren Tourneesieg gelegt. Damals wurde Morgenstern übrigens Zweiter.

"Das war einer meiner besten Sprünge in diesem Winter. Es war einfach geil. Wahnsinn!", gluckste der 21 Jahre alte Kärntner, der trotz nachhaltiger Fragen deutscher Reporter nichts vom Grand-Slam wissen wollte. "Jetzt schauen wir mal nach Garmisch und dann reden wir weiter."