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Russland

Zugelassen und abgelehnt: Die Kandidaten

02.01.2017 um 20:25
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Hauptbild • EPA (Dmitry Astakhov)
Die weiteren Kandidaten sind mehr oder weniger chancenlos. Achtungserfolge werden lediglich dem Kommunistenführer Gennadi Sjuganow und dem Rechtspopulisten Wladimir Schirinowski zugetraut.
Die weiteren Kandidaten sind mehr oder weniger chancenlos. Achtungserfolge werden lediglich dem Kommunistenführer Gennadi Sjuganow und dem Rechtspopulisten Wladimir Schirinowski zugetraut.
Günter Felbermayer (diepresse.com)
Der 63-Jährige hat eine klassische Karriere im kommunistischen Apparat hinter sich. Der studierte Physiker kandidiert bereits zum dritten Mal nach 1996 und 2000 für das Amt des Präsidenten. Seine Partei regiert Sjuganow diktatorisch. Er selbst sieht seine Chancen realistisch - bei einer Diskussion im April 2007 um die Nachfolge Putins stellte er trocken fest: "Bisher ist Putin der wahrscheinlichste Nachfolger Putins."
Der 63-Jährige hat eine klassische Karriere im kommunistischen Apparat hinter sich. Der studierte Physiker kandidiert bereits zum dritten Mal nach 1996 und 2000 für das Amt des Präsidenten. Seine Partei regiert Sjuganow diktatorisch. Er selbst sieht seine Chancen realistisch - bei einer Diskussion im April 2007 um die Nachfolge Putins stellte er trocken fest: "Bisher ist Putin der wahrscheinlichste Nachfolger Putins."
AP
Medienberichten zufolge erwägt Sjuganow jedoch den Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf. Die Partei teilte mit: "Wir wollen uns nicht in einer Situation wiederfinden, in der unser Kandidat als Kosmetik für die Inthronisierung eines Nachfolgers herhalten muss." Experten zufolge befürchte der 63-jährige zudem den Verlust des Parteivorsitzes nach einer Niederlage bei der Präsidentenwahl am 2. März.
Medienberichten zufolge erwägt Sjuganow jedoch den Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf. Die Partei teilte mit: "Wir wollen uns nicht in einer Situation wiederfinden, in der unser Kandidat als Kosmetik für die Inthronisierung eines Nachfolgers herhalten muss." Experten zufolge befürchte der 63-jährige zudem den Verlust des Parteivorsitzes nach einer Niederlage bei der Präsidentenwahl am 2. März.
(c) EPA (Stringer)

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