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"Cloverfield": Terror-Alptraum toppt die US-Kinocharts

UPI
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Mehr als zehn Jahren startete kein Film derart erfolgreich ins neue Jahr wie "Cloverfield" des Hollywood-Wunderkinds J. J. Abrams. Dieser weiß Marketing und Terror-Angst perfekt für seine Zwecke einzusetzen.

Schon der Trailer zu „Cloverfield", damals noch unter dem Arbeitstitel „01-18-08", löste einen weltweiten Hype aus: Irgend etwas beginnt, New York zu attackieren - man sieht Explosionen, hört Menschen schreien und plötzlich knallt der Kopf der Freiheitsstatue mitten auf die Straße. Am Premierenwochenende hat der Thriller bereits Scharen in die Kinos gelockt: Nach vorläufigen Studioangaben spielte "Cloverfield" vom Sonntag rund 41 Millionen Dollar (28 Millionen Euro) ein. Demnach ist es das beste Filmdebüt im Monat Jänner seit 1997, als die digital überarbeitete "Star Wars"-Reihe im Kino startete.

Der Erfolg des Films erklärt sich unter anderem durch geschicktes Marketing. Weder Plot noch Darsteller und Titel des Films wurden bis kurz vor der Premiere bekannt gegeben. Verantwortlich für diese Vorgegehensweise zeichnet sich Produzent J.J. Abrams. Der Film selber wurde außerdem unter verschiedensten falschen Arbeitstiteln gedreht. Im Internet kursierten lediglich Hinweise - und heizten so die Neugier an.

Die Special Effects sind made in Hollywood, Ästhetik und Erzählstil haben sich Abrams und Regisseur Matt Reeves von "Blair Witch Project" abgeschaut. Auch hier erinnert der Stil an einen Dokumentarfilm und die Geschichte wird über eine "gefundene" Handkamera erzählt. Nach "I Am Legend" zeigt "Cloverfield" als zweiter Film innerhalb weniger Wochen die Zerstörung New Yorks. Osama Bin Laden ist jedoch in keinem der beiden Streifen die zentrale Bedrohung.

Katherine Heigl als ewige Brautjungfer

Auf dem zweiten Platz der US-Kinocharts landete mit 22,4 Millionen Dollar die romantische Komödie "27 Dresses". "Grey's Anatomy"-Star Katherine Heigl überzeugte die Kritiker in der Rolle der ewigen Brautjungfer Jane, die perfekte Hochzeiten organisieren kann, aber zu schüchtern ist, dem Mann ihrer Träume ihre Gefühle zu erklären.

Weit abgeschlagen startete die Gaunerkomödie "Mad Money" mit Diane Keaton, Queen Latifah und Katie Holmes als Bankräuberinnen, die einen Coup bei der amerikanischen Zentralbank landen. Mit 7,7 Millionen Dollar Einnahmen an den Kinokassen ist der Film von Regisseurin Callie Khouri am Debütwochenende nur auf Platz sieben zu finden.
(Ag./Red.)