Die Finanzkrise hat auch zu Beginn des Jahres die Kauflust von Unternehmen kräftig gebremst. Das Volumen angekündigter Übernahmen sank im Jänner weltweit auf 164 Mrd. Dollar (110,6 Mrd. Euro) und erreichte damit den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren. Dagegen schossen die Zukäufe von Staatsfonds aus der Golfregion und Ostasien in die Höhe.
Die Staatsfonds gaben zu Jahresbeginn insgesamt 20,6 Mrd. Dollar für Übernahmen aus, was einem Drittel des gesamten Vorjahresvolumens entspricht. Fonds aus Kuwait, Singapur, China und anderen Ländern mit hohen Devisenreserven nutzten die Krise bei einigen Großbanken zum günstigen Einstieg. Im Fokus standen dabei die Citigroup, Merrill Lynch, Morgan Stanley und die Schweizer UBS.
(APA)