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Greenspan

Der Prophet der Rezession

02.01.2017 um 20:19
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Hauptbild • Reuters
Schreckgespenst Rezession: Kommt sie tatsächlich, wird sie von den Medien herbeigebetet oder wollen sich nur einige Fachleute wichtig machen? Alan Greenspan hat schon vor langer Zeit gewarnt.
Schreckgespenst Rezession: Kommt sie tatsächlich, wird sie von den Medien herbeigebetet oder wollen sich nur einige Fachleute wichtig machen? Alan Greenspan hat schon vor langer Zeit gewarnt.
Der den Republikanern nahe stehende Greenspan war von August 1987 bis Januar 2006 an der Spitze der US-Notenbank Federal Reserve. Es war die zweitlängste Amtszeit in der 93-jährigen Geschichte der Notenbank.
Der den Republikanern nahe stehende Greenspan war von August 1987 bis Januar 2006 an der Spitze der US-Notenbank Federal Reserve. Es war die zweitlängste Amtszeit in der 93-jährigen Geschichte der Notenbank.
EPA (Shawn Thew)
Greenspan hat sich dabei den Ruf verdient, auf den Absturz des Aktienmarktes 1987 ruhig und besonnen reagiert zu haben, ebenso wie später bei den Finanzkrisen in Asien und Russland sowie bei den Marktturbulenzen nach den Anschlägen auf die USA von 11. September 2001. Was sagt und sagte der frühere Fed-Chef Greenspan in der jüngsten Vergangenheit zum Thema Rezession?
Greenspan hat sich dabei den Ruf verdient, auf den Absturz des Aktienmarktes 1987 ruhig und besonnen reagiert zu haben, ebenso wie später bei den Finanzkrisen in Asien und Russland sowie bei den Marktturbulenzen nach den Anschlägen auf die USA von 11. September 2001. Was sagt und sagte der frühere Fed-Chef Greenspan in der jüngsten Vergangenheit zum Thema Rezession?
AP (Timothy Clary)
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hat sich besorgt über ein Abgleiten der USA in eine Rezession geäußert. Die Gefahr, dass es soweit komme, schätze er auf "mindestens 50 Prozent", sagte Greenspan dem Wochenblatt "Die Zeit". "Doch bisher gibt es wenig Hinweise dafür, dass wir schon in einer Rezession stecken."
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hat sich besorgt über ein Abgleiten der USA in eine Rezession geäußert. Die Gefahr, dass es soweit komme, schätze er auf "mindestens 50 Prozent", sagte Greenspan dem Wochenblatt "Die Zeit". "Doch bisher gibt es wenig Hinweise dafür, dass wir schon in einer Rezession stecken."
Reuters (Yuri Gripas)
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan sieht schlechte Zeiten auf die Wirtschaft zukommen. Die US-Wirtschaft sei bereits in einer Rezession oder zumindest nahe davor, sagte Greenspan dem "Wall Street Journal". "Die Anzeichen dafür sind eindeutig. Rezessionen kommen nicht auf die sanfte Art. Sie werden üblicherweise durch eine Unstetigkeit an den Märkten signalisiert und die Daten der vergangenen Wochen können ganz klar in diese Richtung interpretiert werden."
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan sieht schlechte Zeiten auf die Wirtschaft zukommen. Die US-Wirtschaft sei bereits in einer Rezession oder zumindest nahe davor, sagte Greenspan dem "Wall Street Journal". "Die Anzeichen dafür sind eindeutig. Rezessionen kommen nicht auf die sanfte Art. Sie werden üblicherweise durch eine Unstetigkeit an den Märkten signalisiert und die Daten der vergangenen Wochen können ganz klar in diese Richtung interpretiert werden."
EPA (Medialink)
Der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan warnte bereits vor der gefürchteten "Stagflation", also einer wirtschaftlichen Stagnation mit hoher Inflation.
Der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan warnte bereits vor der gefürchteten "Stagflation", also einer wirtschaftlichen Stagnation mit hoher Inflation.
Reuters (Zahid Hussein)
"Die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession ist ein bisschen gestiegen, beträgt aber derzeit immer noch etwas weniger als 50 Prozent. "
"Die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession ist ein bisschen gestiegen, beträgt aber derzeit immer noch etwas weniger als 50 Prozent. "
Reuters (Larry Downing)
Wegen der Immobilienkrise sind nach Ansicht des früheren US-Notenbankchefs Alan Greenspan die Risiken gestiegen, dass die USA in eine Rezession abrutschen. Im bisherigen Jahresverlauf habe er von der Wahrscheinlichkeit einer Rezession von rund 33 Prozent gesprochen, sagte Greenspan am Montag im Reuters-Interview. "Sie ist ein bisschen gestiegen, aber derzeit immer noch etwas weniger als 50 (Prozent)."
Wegen der Immobilienkrise sind nach Ansicht des früheren US-Notenbankchefs Alan Greenspan die Risiken gestiegen, dass die USA in eine Rezession abrutschen. Im bisherigen Jahresverlauf habe er von der Wahrscheinlichkeit einer Rezession von rund 33 Prozent gesprochen, sagte Greenspan am Montag im Reuters-Interview. "Sie ist ein bisschen gestiegen, aber derzeit immer noch etwas weniger als 50 (Prozent)."
AP (Alessandro della Bella)
Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan hat erneut vor der Gefahr einer Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft gewarnt. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios liege bei einem Drittel, sagte der legendäre einstige Fed-Präsident.
Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan hat erneut vor der Gefahr einer Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft gewarnt. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios liege bei einem Drittel, sagte der legendäre einstige Fed-Präsident.
Der frühere US-Notenbankchef Greenspan, der vor einem Jahr nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der US-Notenbank Fed von Ben Bernanke abgelöst worden war, hatte am Vortag einem Agenturbericht zufolge erklärt, es sei möglich, dass die US-Wirtschaft gegen Ende des Jahres in die Rezession rutsche.
Der frühere US-Notenbankchef Greenspan, der vor einem Jahr nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der US-Notenbank Fed von Ben Bernanke abgelöst worden war, hatte am Vortag einem Agenturbericht zufolge erklärt, es sei möglich, dass die US-Wirtschaft gegen Ende des Jahres in die Rezession rutsche.

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