ATX am Nachmittag weiter gut behauptet

Nach einem freundlichen Start fiel der Markt im weiteren Verlauf sukzessive zurück und drehte zeitweise ins Minus. Händlern zufolge orientierte sich die Börse dabei an den internationalen Vorgaben.

Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Freitag, am Nachmittag bei schwachem Volumen mit gut behaupteter Tendenz. Der ATX wurde um 14.15 Uhr MEZ mit 3.768,81 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 4,28 Punkten bzw. 0,11 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,13 Prozent, FTSE/London -0,09 Prozent und CAC-40/Paris -0,21 Prozent.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 9:30 Uhr bei 3.822,23 Punkten, das Tagestief lag knapp nach zwölf Uhr bei 3.761,00 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Plus von 0,05 Prozent bei 1.792,52 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 24 Titel mit höheren Kursen, 29 mit tieferen und einer unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 4.779.219 (Vortag: 4.912.145) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 271,06 (274,41) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 1.184.915 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 82,81 Mio. Euro entspricht.

Nach einem freundlichen Start fiel der Markt im weiteren Verlauf sukzessive zurück und drehte zeitweise ins Minus. Händlern zufolge orientierte sich die Börse dabei an den internationalen Vorgaben.

"Wir tickern runter mit dem Gesamtmärkten, sonst ist nicht viel los", sagte ein Händler. Auch an anderen europäischen Märkten wurden die Anfangsgewinne im Verlauf wieder abgegeben. Impulse von Unternehmensseite gab es in Wien am Freitag hingegen kaum.

Gut gesucht waren am Nachmittag Verbund und stiegen um 2,51 Prozent auf 43,66 Euro (157.777 gehandelte Stück in Einfachzählung). Strabag legten 2,43 Prozent auf 39,64 Euro zu (61.184 Stück). Wie am Vorabend bekannt wurde hält die Haselsteiner Familienprivatstiftung nach dem Zukauf von knapp über hunderttausend Aktien nun wieder eine Sperrminorität an dem Baukonzern.

Andritz stiegen nach einer Empfehlung durch JP Morgan 1,70 Prozent auf 31,73 Euro (82.283 Stück). Die Investmentbank hat ihre Einstufung "overweight" und das Kursziel von 53 Euro für die Aktie bestätigt.

Fest zeigten sich auch die Versicherer. Vienna Insurance legten 1,63 Prozent auf 54,99 Euro zu (95.333 Stück). UNIQA gewannen bei moderaten Umsätzen 1,33 Prozent auf 17,48 Euro (9.478 Stück).

A-Tec stiegen um 0,99 Prozent auf 64,35 Euro (17.552 Stück). Der am Vortag vermeldete Zuschlag für den Kauf des serbischen Kupferkonzerns RTB wurde positiv am Markt aufgenommen.

Gebremst wurde der ATX vor allem von den Verlusten der Raiffeisen International. Die Aktie verlor bis dato 2,21 Prozent auf 80,51 Euro (15.6.539 Stück). Schwach zeigten sich auch Schoeller-Bleckmann mit einem Minus von 2,26 Prozent auf 52,70 Euro (16.125 Stück). BWT fielen um 2,73 Prozent auf 31,33 Euro (3.173 Stück).

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