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Willy De Ville: „Pistola“

(c) Edel
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Kastagnetten-R & B.

Mink de Villes rüder R & B kam 1976 noch ohne Zierrat aus. Die nach den Royal Pythons zweite Band Willy De Villes schaffte es deshalb locker auf den Punk-Sampler des New Yorker Clubs CBGB. Doch schon das Debüt „Cabretta“ positionierte ihn als Wiedergänger des herztriefenden Fünfzigerjahre-R & B. Elemente aus Soul, Doowop, Chanson und Latin und die pathetischen Arrangements von Jack Nitzsche (Großneffe des Philosophen Nietzsche) würzten Willys emotionale Auslegeware. Nun hat er mit „Pistola“ wieder ein Album hervorgezaubert, das an sein superbes Frühwerk anschließt. Mit Ausnahme von Paul Siebels „Louise“ schrieb er alles selbst. Das berühmte Soul-Duo The Valentine Brothers singt im Background, exzellente Sessionmusiker verfeinern das Klangbild der Songs. „The Band Played On“, eine drängende Hommage an
New Orleans, und „Stars That Speak“ sind die Highlights.