Die Aufschläge in Wien erfolgten auf sehr breiter Front und waren auch von ganz guten Umsätzen begleitet.
Nach sehr guten Übersee-Vorgaben starteten die europäischen Märkte einheitlich mit deutlichen Kursgewinnen in die Sitzung. Die Aufschläge in Wien erfolgten auf sehr breiter Front und waren auch von ganz guten Umsätzen begleitet. In den Fokus rückten europaweit die Finanztitel.
Nach massiven Protesten von Aktionären hat die US-Großbank JP Morgan den Übernahmepreis für die angeschlagene Bear Stearns deutlich auf 10 Dollar je Aktie nachgebessert. In Wien zogen Raiffeisen International um 4,13 Prozent nach oben auf 81,41 Euro (56.007 Stück). Erste Bank notierten um 3,56 Prozent fester bei 37,77 Euro (169.486 Stück).
Deutlich höher tendierten auch Wienerberger mit einem satten Kursanstieg um 6,94 Prozent auf 32,51 Euro (96.860 Stück). Die Titel hatten am Donnerstag nach sehr volatilem Handel knapp 2,7 Prozent an Wert verloren. Andritz zogen um 3,94 Prozent auf 32,16 Euro (20.893 Stück) an.
Gegen den Trend büßten voestalpine 0,49 Prozent auf 42,62 Euro (205.116 Stück) ein. Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktien des Stahlkonzerns um 1,6 Prozent auf 60 Euro gekürzt. Unter den weiteren Indexschwergewichten legten OMV 2,73 Prozent auf 41,82 Euro (56.167 Stück) zu und Telekom Austria gewannen 1,06 Prozent auf 13,41 Euro (170.765 Stück).
Die Aktien der Post gewannen 0,68 Prozent auf 26,48 Euro (2.304 Stück). Die Analysten der Erste Bank haben ihr Kursziel für die Titel von 31 auf 33 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Im standard market continuous kletterten Meinl European Land nach dem angekündigten Teil-Verkauf um mehr als 20 Prozent nach oben.
Die Wiener Börse zeigte sich am Dienstag nach den Osterfeiertagen im frühen Handel bei hohem Anfangsvolumen mit sehr fester Tendenz. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr MEZ mit 3.659,73 Punkten nach 3.569,32 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 90,41 Punkten bzw. 2,53 Prozent.
Der ATX Prime notierte bei 1.748,13 Zählern und damit um 2,35 Prozent oder 40,19 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 39 Titel mit höheren Kursen, vier mit tieferen und sechs unverändert. In acht Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 1.277.485 (Vortag: 993.902) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 68,822 (44,15) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.(APA)