Ab Montagabend lautet der Name des größten in Österreich tätigen Kreditinstitutes wieder "Bank Austria". Die durch die Übernahme der Creditanstalt-Bankverein im Jahr 1997 erworbene Marke "Creditanstalt" verschwindet damit endgültig aus dem Markenauftritt.
Gleichzeitig wird die Zugehörigkeit zum neuen Eigentümer, der italienischen UniCredit-Gruppe, mit einem neuen Schriftzug, neuem Logo und dem Schriftzusatz "UniCredit Group" hervorgehoben. Die "Welle" wird gegen einen weiße Eins auf roter Scheibe ausgetauscht, dem UniCredit-Logo.
Neben den Bank Austria-Filialen werden auch die Markenauftritte der Töchter Schoellerbank und BankPrivat auf das neue einheitliche Erscheinungsbild umgestellt.
Vorstandschef Hampel hat am Montag am Wiener Stephansplatz den Startschuss für den neuen Markenauftritt als "Bank Austria" gegeben und die dortige Filiale im neuen "Outfit" präsentiert. Die neue Marke ist ab heute an allen Hauptgebäuden in Wien sowie 30 stark frequentierten Filialen in Wien und den Bundesländern sichtbar. Die Umstellung soll laut Hampel in den kommenden drei bis vier Monaten fertiggestellt sein. An allen Gebäudefassaden wird das neue UniCredit-Logo in Form einer beleuchteten, drehenden Scheibe angebracht werden.
"Die 'Creditanstalt' war sicher eine sehr starke, traditionsreiche Marke", so Hampel im Gespräch mit der APA. Nach intensiver Marktforschung und Kundenbefragung sowie nach dem zusammenwachsen der beiden Banken - Bank Austria und Creditanstalt-Bankverein - glaubt er, dass es die richtige Entscheidung ist, auf die "Bank Austria" als nationale Marke zu setzen, und gleichzeitig den neuen Eigentümer, die UniCredit, mit in den Vordergrund zu rücken, so Hampel.
(APA)