Die Wiener Börse zeigte sich am Montag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit fester Tendenz. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 3.963,63 Punkten nach 3.919,07 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Plus von 44,56 Punkten bzw. 1,14 Prozent.
Nach guten Vorgaben von den asiatischen Börsen starteten auch die europäischen Märkte einheitlich mit Kursgewinnen in die neue Handelswoche. Händler in Wien berichteten von einem eher ruhigen Geschäft mit nur geringen Umsätzen. Die Meldungslage wurde von Analystenkommentaren dominiert.
Unter den Indexschwergewichten legten Telekom Austria um 2,30 Prozent auf 14,24 Euro (148.589 Stück) zu. voestalpine gewannen 1,41 Prozent auf 45,24 Euro (21.684 Stück) und OMV verbesserten sich um 1,26 Prozent auf 44,24 Euro (33.817 Stück).
Bankwerte wieder gefragt
Auch die Bankwerte konnten an Terrain gewinnen. Erste Bank stiegen um 1,34 Prozent auf 43,07 Euro (62.884 Stück). Goldman Sachs hat das Kursziel für die Titel um 6,5 Prozent auf nunmehr 50,5 Euro angehoben. Raiffeisen International notierten um 0,32 Prozent befestigt bei 94,30 Euro (12.331 Stück).
Die Verliererliste wurde von A-Tec mit minus 5,09 Prozent auf 48,88 Euro (10.285 Stück) angeführt. Ein für die Privatisierung des Belgrader Kupferproduzenten RTB zuständiger Regierungsausschuss wird heute über das nachgebesserte Angebot von A-Tec entscheiden.
Christ Water zeigten sich um 0,51 Prozent höher bei 9,85 Euro (2.837 Stück). Goldman Sachs hat das Kursziel für den Wasseraufbereiter um 5,3 Prozent auf 12,5 Euro gekürzt. Conwert gewannen 0,53 Prozent auf 11,39 Euro (19.831 Stück). JP Morgan hat die Einstufung von "neutral" auf "overweight" erhöht und sieht ein Kursziel von 13 Euro. (APA)