Wiener Börse in der Früh: Erholung vom Vortag

Am letzten Handelstag der Woche startet der ATX fester. Bankenwerte erholen sich. Auch Papiere des Wiener Flughafens sind nach guter Passagierentwicklung gefragt.

Die Wiener Börse zeigte sich am Freitag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit festerer Tendenz. In einem festen europäischen Umfeld zeigten sich die Titel an der Wiener Börse ebenfalls stark. Alles Schwergewichte notierten in der Gewinnzone. Neben sehr positiven Vorgaben aus den USA und Asien standen mehrere Analystenkommentare im Fokus.

Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 3.920,52 Punkten nach 3.889,37 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 31,15 Punkten bzw. 0,80 Prozent.

ATX Prime

Der ATX Prime notierte bei 1.863,27 Zählern und damit um 0,76 Prozent oder 13,97 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 31 Titel mit höheren Kursen, 15 mit tieferen und vier unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 464.482 Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 23,80 Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

Bankenwerte

Die am Vortag schwachen Bankenwerte konnten sich bis dato erholen. Raiffeisen International zeigten sich mit einem Aufschlag von 1,32 Prozent auf 92,25 Euro deutlich im Plus (13.280 gehandelte Stück in Einfachzählung). Erste Bank stiegen um 0,81 Prozent auf 42,09 Euro (83.045 Stück).

Telekom Austria

Telekom Austria zogen in einem sehr festen Branchenumfeld um 1,74 Prozent auf 14,06 Euro (80.695 Stück) an. Zur OMV meldeten sich die Analysten der Citigroup zu Wort. Sie heben das Kursziel für die Titel von 44,0 auf 44,50 Euro geringfügig an. OMV-Papiere verbesserten sich um 1,08 Prozent auf 45,88 Euro (38.320 Stück).

Flughafen Wien

Flughafen-Aktien stiegen um 3,03 Prozent auf 78,60 Euro an die ATX-Spitze (9.311 Stück). Der Flughafen Wien hat ein Passagierwachstum von 14,8 Prozent im März berichtet. Die Zahlen seien einem Händler zufolge gut ausgefallen.

A-Tec, Zumtobel

Von Analystenseite gab es auch Kommentare zu A-Tec und Zumtobel. Goldman Sachs hat die "Buy"-Empfehlung für A-Tec bestätigt, das Kursziel aber von 84 auf 77 Euro reduziert. A-Tec gehörten mit einem Aufschlag von 1,90 Prozent auf 49,92 Euro (845 Stück) zu den bisherigen Tagesgewinnern. Die Berenberg-Experten verringerten das Zumtobel-Kursziel von 28 auf 27 Euro. Zumtobel gewannen dennoch 0,86 Prozent auf 17,50 Euro (11.304 Stück).

(APA/Red.)

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