Wiener Börse am Abend: ATX dreht ins Minus

Im Vergleich zu den übrigen Indizes fiel das Minus beim ATX jedoch moderat aus.

Nach einer positiven Eröffnungstendenz drehte der ATX mit der Veröffentlichung schwacher General Electric-Zahlen gemeinsam mit den europäischen Leitbörsen in die Verlustzone. Im Vergleich zu den übrigen Indizes fiel das Minus beim ATX jedoch moderat aus.

Sowohl die Telekom Austria als auch die OMV konnten sich gegen das deutlich negative Sektor-Sentiment in Europa stemmen und den Leitindex stützen. Telekom Austria stiegen um 0,29 Prozent auf 13,86 Euro (801.182 gehandelte Stück in Einfachzählung), und OMV verbesserten sich um 0,24 Prozent auf 45,50 Euro (551.380 Stück).

Eine auffällige Aufwärtsbewegung vollführten die Aktien von A-Tec. Die Titel kletterten als Tagessieger im prime market um 8,19 Prozent auf 53,0 Euro (115.997 Stück). Goldman Sachs hat seine Kaufempfehlung "Buy" bekräftigt, das Kursziel aber von 84 auf 77 Euro reduziert.

Von "guten Zahlen" sprachen Händler beim Flughafen Wien von den Passagierzahlen des Monats März. Diese sind um 14,8 Prozent im März gestiegen. Die Flughafen Wien-Aktien verbesserten sich um 0,30 Prozent auf 76,52 Euro (48.966 Stück).

Die größte Belastung für den ATX kam hingegen von der Erste Bank, die den Leitindex allein 16,22 Punkte kostete. Erste-Aktien fielen um 2,40 Prozent auf 40,75 Euro (1,440.046 Stück). Hier belaste weiterhin die Verkaufsempfehlung "Sell", die die Deutsche Bank am Vortag ausgesprochen hatte, hieß es aus dem Handelsraum. Raiffeisen International kamen von ihrem Tageshoch bei 93,69 Euro zurück, schlossen jedoch um 1,09 Prozent fester bei 92,04 Euro (310.513 Stück).

Von der Analysefront gab es weitere Nachrichten. So hat die Berenberg Bank das Zumtobel-Kursziel von 28 auf 27 Euro reduziert. Zumtobel verloren 1,21 Prozent auf 17,14 Euro (155.464 Stück).

Die UniCredit hat die Titel der EVN von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und nennt ein Kursziel von 93 Euro. EVN rückten um 1,01 Prozent auf 80,30 Euro vor (8.967 Stück). Die UniCredit-Experten haben zudem das Kursziel für die Aktien der Immofinanz von 8,7 auf 8,6 Euro gekürzt. Das Anlagevotum "buy" wurde bestätigt. Immofinanz erhöhten sich um 0,87 Prozent auf 6,95 Euro (1,343.451 Stück).

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher geringem Volumen leicht im Minus beendet. Der ATX fiel 7,42 Punkte oder 0,19 Prozent auf 3.881,95 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 41 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.923 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -1,11 Prozent, DAX/Frankfurt -1,48 Prozent, FTSE/London -1,10 Prozent und CAC-40/Paris -1,26 Prozent.

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