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85 Prozent mehr beanstandeter Spielzeuge in EU

APA (epa)
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Die EU-Aufsichtsbehörden haben im vergangenen Jahr laut einem Zeitungsbericht deutlich mehr Spielzeuge als gefährlich beanstandet als 2006. Bis Ende Dezember vergangenen Jahres seien mindestens 409 Spielzeuge als gefährlich eingestuft worden und damit rund 85 Prozent mehr als 2006, berichteten die "Ruhr Nachrichten".

Auch 2007 hätten die europäischen Aufsichtsbehörden bei ihren Produktsicherheitskontrollen keine anderen Waren häufiger als Spielsachen bemängelt. Sie machten etwa ein Drittel aller als unsicher gemeldeten Produkte auf dem europäischen Markt aus. Die Mehrzahl der gefährlichen Puppen, Kuscheltiere und Plastikautos kam demnach aus China.

Ein Großteil der im vergangenen Jahr beanstandeten Spielwaren wurde vom Markt genommen, weil die Gefahr bestand, dass Kinder kleine Teile einatmen oder verschlucken könnten, hieß es in dem Bericht weiter. Häufig kritisierten die Kontrollbehörden auch zu hohe Chemikalienbelastungen, die die zulässigen Maximalwerte in Europa überstiegen.

Die Jahresbilanz des EU-Schnellwarnsystems Rapex, an das die EU-Staaten ihre Gefahrmeldungen liefern, wird dem Bericht zufolge Ende dieser Woche von EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva vorgestellt. Im vergangenen Jahr hatte sie die steigende Zahl der Beanstandungen als Anzeichen für eine höhere Wachsamkeit begrüßt.

(APA)