Markus Rogan
Österreichs erfolgreichster Schwimmer aller Zeiten
2003 erschwimmt Rogan bei der Kurzbahn-EM in Dublin Bronze über 200 Meter Rücken.
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Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ging der Medaillenhamster hingegen leer aus: Ein vierter Platz über die 200 Meter Rücken war das Höchste der Gefühle.
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Im Mai 2009 folgt ein weiterer Rückschlag: Markus Rogan und Freundin Christine Reiler geben nach zwei gemeinsamen Jahren ihre Trennung bekannt.
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Großes Pech hatte Rogan auch bei der Universiade 2009: Im Finale riss ihm der Schwimmanzug, wieder blieb ihm nur ein vierter Platz.
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Bei der Schwimm-WM 2009 in Rom schwamm Rogan an allen Finalläufen vorbei.
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Danach wollte Rogan die WM in einem Strandlokal in Ostia ausklingen lassen und wurde vom Ordnerpersonal brutal zusammengeschlagen - gab er zumindest an. Ganz geklärt wurde nie, was in dieser Nacht geschah. Der Betreiber der Disco gab zu Protokoll, dass sich Rogan selbst verletzt hätte. Nämlich beim Versuch, über eine Mauer zu klettern, nachdem er des Lokals verwiesen worden war.
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Auch die Kooperation zwischen Markus Rogan und Raiffeisen ging in die Brüche, der Schwimmer tauchte längere Zeit unter. Sogar ein Karriereende stand schon im Raum. Rogan kehrte aber zur Kurzbahn-EM in Istanbul voll Selbstvertrauen zurück.
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Und über 200 Meter Lagen zeigte er sein Können: In Europarekordzeit holte er Gold.
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Auch 2010 konnte Markus Rogan seine Medaillensammlung vergößern: Bei der Langbahn-EM in Budapest gewann der Wiener zweimal Silber: Zuerst über 200 Meter Lagen, dann auch über 200 Meter Rücken. 2011 gewann er bei der Kurzbahn-EM in Stettin Silber, 2012 in Debrecen Bronze - jeweils über 200 Meter Lagen.
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Die Olympischen Spiele in London 2012 endeten aber unrühmlich. Markus Rogan, der vor den Sommerspielen mit Interviews über die geistigen Eigenschaften von Sportlern irritierte, wurde im Halbfinale über 200 Meter Lagen disqualifiziert. Tags darauf erklärte Rogan das Ende seiner - olympischen - Karriere.
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