Auch das europäische Umfeld war nach sehr schwachen Übersee-Vorgaben einheitlich mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet.
Der ATX tendierte am frühen Nachmittag auf etwas tieferem Niveau seitwärts. Der Leitindex rutschte bereits im Frühhandel deutlich ab, konnte seine Verluste dann aber wieder etwas eingrenzen und bewegt sich nun seit geraumer Zeit innerhalb einer recht engen Bandbreite um die Marke von 3.850 Zählern.
Auch das europäische Umfeld war nach sehr schwachen Übersee-Vorgaben einheitlich mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Händler in Wien berichteten jedoch von einem lustlosen und umsatzschwachen Geschäft mit einer nur dünnen Meldungslage.
Unter den Indexschwergewichten mussten voestalpine ein Minus von 1,49 Prozent auf 44,18 Euro (249.328 Stück) verbuchen. Goldman Sachs hat die Einstufung für die Titel von "sell" auf "neutral" und das Kursziel von 45 auf 51 Euro angehoben. Ein Marktteilnehmer verwies jedoch auf den schwachen europäischen Sektor.
Bei den Bankwerten zeigten sich Raiffeisen International um 3,30 Prozent tiefer bei 89,00 Euro (167.948 Stück). Erste Bank notierten um 0,42 Prozent schwächer bei 40,58 Euro (461.866 Stück).
Telekom Austria büßten 1,15 Prozent auf 13,70 Euro (248.206 Stück) ein. OMV tendierten 0,33 Prozent leichter bei 45,35 Euro (139.334 Stück). ING hat die "buy"-Einstufung für die Aktien des Öl- und Gaskonzerns bestätigt und das Kursziel von 50 auf 56,50 Euro angehoben. Die Analysten nennen die OMV-Aktie als ihre Topempfehlung unter den CEE-Ölwerten.
A-Tec konnte mit einem Anstieg um 4,15 Prozent auf 55,20 Euro (22.970 Stück) an die deutlichen Freitagsgewinne anschließen. Die Analysten der Deutschen Bank haben das Anlagevotum von "hold" auf "buy" erhöht und das Kursziel von 61 auf 80 Euro nach oben revidiert.
HTI führten die Verliererliste im prime market mit einem Minus von 9,57 Prozent auf 3,40 Euro (70.017 Stück) klar an. Zumtobel gaben um 0,82 Prozent auf 17,00 Euro (46.812 Stück) nach. JP Morgan hat die "neutral"-Einstufung für den Leuchtenhersteller beibehalten und sieht ein Kursziel von 24 Euro.
Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Montag, am Nachmittag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.843,78 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 38,17 Punkten bzw. 0,98 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -1,14 Prozent, FTSE/London -0,98 Prozent und CAC-40/Paris -0,74 Prozent.
Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 3.880,70 Punkten, das Tagestief lag gegen 10.00 Uhr bei 3.817,96 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,98 Prozent bei 1.828,74 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 13 Titel mit höheren Kursen, 38 mit tieferen und drei unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.
Bis dato wurden im prime market 3.689.160 (Vortag: 2.878.014) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 174,14 (165,89) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 461.866 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 37,33 Mio. Euro entspricht. (APA)