Bei einem freundlichen Start macht der ATX seine Verluste vom Vortag wieder wett. Allerdings bleiben die Umsätze schwach. Impulse werden von US-Daten am Nachmittag erwartet.
Die Wiener Börse zeigte sich am Dienstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit festerer Tendenz. Der ATX konnte seine Vortagesverluste im Frühhandel wieder wettmachen und startete im Einklang mit dem europäischen Umfeld freundlich in die Sitzung. Die Umsätze blieben neuerlich schwach. Weitere Impulse erwarten Marktteilnehmer im Tagesverlauf von der angelaufenen US-Berichtssaison sowie von den zur Veröffentlichung anstehenden US-Konjunkturdaten.
Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 3.887,34 Punkten nach 3.855,44 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Plus von 31,9 Punkten bzw. 0,83 Prozent.
ATX Prime
Der ATX Prime notierte bei 1.846,70 Zählern und damit um 0,76 Prozent oder 13,9 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 27 Titel mit höheren Kursen, elf mit tieferen und fünf unverändert. In 14 Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 863.984 (Vortag: 736.243) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 35,23 (36,39) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
Telekom Austria
Die Aktien der Telekom Austria (TA) führten die Gewinnerliste mit einem Kursanstieg um 4,15 Prozent auf 14,32 Euro (489.924 Stück) an. ÖIAG-Vorstand Michaelis hat die Notwendigkeit einer Lösung der "Beamtenthematik" in der Telekom Austria mit dem Kapitalmarkt und der Finanzierung der künftigen Investitionen ins Glasfaserkabel begründet. Eine Arbeitsgruppe berät wie berichtet Pläne zur Einrichtung einer Auffanggesellschaft für überzählige Beamte bei der TA und der Post AG. Weiters wurde bekannt, dass Morgan Stanley die Einstufung für die TA-Titel von "equal-weight" auf "overweight" erhöht hat, das Kursziel wurde jedoch von 22,30 auf 18 Euro gesenkt.
Intercell
Intercell notierten um 3,24 Prozent fester bei 27,05 Euro (62.789 Stück). Das Unternehmen und sein indischer Partner haben eine Studie für ihren pädiatrischen Impfstoffkandidaten gegen Japanische Enzephalitis erfolgreich abgeschlossen.
A-Tec
Neuerlich fester zeigten sich A-Tec mit plus 2,15 Prozent auf 56,15 Euro (2.880 Stück). AUA notierten nach Vorlage von Verkehrsergebnissen um 0,46 Prozent höher bei 4,36 Euro (12.653 Stück). Die Austrian Airlines Group hat im ersten Quartal 2008 ein Passagierplus von zwei Prozent eingeflogen. Ein Händler bezeichnete die Zahlen jedoch als "nicht so gut".
Erste Bank
Schwächer zeigten sich hingegen Erste Bank mit minus 0,61 Prozent auf 41,05 Euro (26.163 Stück). Wienerberger gaben um 0,60 Prozent auf 33,06 Euro (51.940 Stück) nach.
(APA/Red.)