Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Churchill-Gemälde floppt bei Versteigerung

(c) Reuters
  • Drucken

Das Ölgemälde des früheren britischen Premierministers hätte in New York mindestens 600.000 Euro einbringen sollen. Es erzielte einen weit geringeren Preis als erwartet.

Das Ölgemälde "Sunset Over the Atlas Mountains" von Winston Churchill erwies sich bei einer Auktion in New York als Flop: Das Bild, das der britische Premierminister vermutlich 1935 malte, hätte bei der Versteigerung am Mittwoch mindestens einen Preis von 600.000 Dollar erzielen sollen. Aber nur 350.000 Dollar, umgerechnet etwa 220.000 Euro, zahlte ein nicht genannter Bieter. Das teilte das New Yorker Auktionshaus Bonhams mit.

Churchill war vom Blick auf den Sonnenuntergang von seinem Hotel in Marrakesch so begeistert, dass er den Sonnenuntergang malte. Das Bild gefielt ihm so sehr, dass er den damaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt nach der Konferenz von Casablanca 1943 einlud, es zu sehen. Nach Churchills Tod 1965 verkaufte seine Tochter das Gemälde an einen privaten Sammler in Texas. Dieser veräußerte es 1992 an eine Familie in San Francisco, die es am Mittwoch versteigern ließ.

Im Dezember vergangenen Jahres erzielte ein Gemälde Churchills bei einer Auktion umgerechnet rund 596.000 Euro, zuvor war ein weiteres Bild für umgerechnet 1,29 Millionen Euro verkauft worden.

(Ag./Red.)