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UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Simbabwe

APA (epa)
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Der UN-Sicherheitsrat wird sich in der kommenden Woche erstmals mit der Krise in Simbabwe nach den umstrittenen Wahlen Ende März befassen. Dies kündigte der südafrikanische UN-Botschafter und derzeitige Vorsitzende des Gremiums, Dumisani Kumalo, am Freitag an. Die Sitzung werde aller Voraussicht nach am Dienstag stattfinden.

Einem westlichen Diplomaten zufolge war es hauptsächlich Großbritannien, das sich dafür einsetzte, die Lage in seiner früheren Kolonie in den Sicherheitsrat zu tragen. So solle der Druck auf den autokratischen Staatschef Robert Mugabe erhöht werden, den die Opposition im Verdacht hat, die zum Teil noch immer nicht veröffentlichten Wahlergebnisse zu manipulieren.

Südafrika hatte sich bis zuletzt gewehrt, Simbabwe auf die Tagesordnung des Sicherheitsrates zu setzen. Der südafrikanische Staatschef Thabo Mbeki - der zwischen Regierung und Opposition im Nachbarland vermittelt - beharrt bisher auf seinem Kurs einer "stillen Diplomatie". UN-Botschafter Kumalo sagte nun, er habe noch immer Vorbehalte gegen eine Einschaltung des Sicherheitsrates. Zur Lösung der Krise in Simbabwe müssten in erster Linie die Nachbarn beitragen.

(APA)