Mit einer Steigerung von 182,6 Prozent verzeichnet Österreich im ersten Quartal 2014 den europaweit stärksten Zuwachs an Immobilieninvestments. Laut aktuellem CBRE-Bericht zählen der Verkauf des Shoppingcenters G3 und der Bank Austria Zentrale zu den bedeutensten Transaktionen.
In den österreichischen Immobilienmarkt wurden im ersten Quartal 2014 rund 650 Millionen Euro investiert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 mit 230 Millionen Euro bedeutet das laut aktuellen Berechnungen des internationalen Gewerbeimmobilienunternehmens CBRE eine Steigerung um 182,6 Prozent. Mit diesem Wert verzeichnete Österreich den stärksten Zuwachs an Investments in Europa. Ein signifikantes Wachstum gab es im ersten Quartal 2014 auch in Irland (plus 179 Prozent), Spanien (plus 131,9 Prozent) sowie Finnland (plus 102,6 Prozent). In den traditionellen Märkten wie Deutschland (plus 47,7 Prozent) und Frankreich (plus 37,3 Prozent) stieg laut CBRE das Investment gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich an. Signifikante Rückgänge in Russland (minus 77,1 Prozent) und Tschechien (Minus 21,4 Prozent) führen zu einem niedrigeren Gesamtinvestment in CEE.
Im ersten Quartal 2014 dominierte in Österreich der Einzelhandel mit einem Anteil von knapp 72 Prozent der Transaktionen das Investmentvolumen – dazu zählen die Verkäufe des Shoppingcenters G3 in Gerasdorf durch die Bank Austria Tochter BAI an den deutschen Einkaufszentrumsmanager ECE, das Shoppingcenter Nord (SCN) von APN Group an Tristan sowie das Shoppingcenter 17 in Brunn am Gebirge an einen Privatinvestor. Bei Büroimmobilien gilt der Verkauf der Bank Austria Zentrale am Wiener Schottenring als eine der größten Transaktionen im ersten Quartal.