Es war ein durchwachsener Auftakt zum Song Contest. Die Favoriten setzten sich durch und stehen am Samstag im Finale - der Dienstags-Live-Ticker in der Nachlese.
16 Teilnehmer sangen am Dienstag im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contests um zehn Startplätze für das Finale am 10. Mai. Conchita Wurst hatte noch Pause, sie ist am Donnerstag an der Reihe. Die Favoriten wie Armenien, die Ukraine, Russland oder Ungarn setzten sich verdientermaßen durch. Wirkliche Höhepunkte (aber auch Tiefpunkte) hatte die Show in Kopenhagen keine. Nur wenige Songs konnten aus der Dance-Pop- bzw. Balladenmasse hervorstechen, wie zum Beispiel das niederländische Country-Duo "The Common Linnets" mit "Calm after the Storm" oder der isländische Punkpop Beitrag "No Prejudice" von Pollapönk.
Ungewohnt die politische Komponente: Als verkündet wurde, dass die russischen Tolmachevy Sisters ins Finale aufsteigen, gab es deutliche Buhrufe in der B&W Hallerne in Kopenhagen. Auch musikalisch überzeugte die glattgebügelte Pop-Nummer mit den austauschbaren Sängerinnen aus Russland nicht. Der Song muss dennoch als Mitfavorit für das Finale angesehen werden.
Im Finale stehen:
Armenien, Aserbaidschan, Island, Montenegro, die Niederlande, Russland, San Marino, Schweden, die Ukraine und Ungarn.
Ausgeschieden:
Albanien, Belgien, Estland, Lettland, Moldawien, Portugal
Lesen Sie hier in der Live-Ticker-Nachlese von Belgiens Muttersöhnchen, dem Akrobaten-Andrang und mit wem Lettland einen Kuchen backen möchte.