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Jugendbuchautor Farley Mowat gestorben

arley Mowat
arley Mowat(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Mit "Der Hund, der mehr sein wollte" und "Ein Sommer mit Wölfen" landete der Kanadier Welterfolge. Mowat war auch ein engagierter Umweltschützer. Er starb im Alter von 92 Jahren.

Der kanadische Umweltschützer und Schriftsteller Farley Mowat ist tot. Mowat, der mehr als 40 Werke verfasste, starb am Mittwoch im Alter von 92 Jahren in Port Hope in Ontario. Mowats Romane und Erlebnisberichte wurden weltweit mehr als 17 Millionen Mal verkauft.

Einen Bestseller landete er mit dem Jugendroman "The Dog who Wouldn't Be" ("Der Hund, der mehr sein wollte") von 1957. In "Never Cry Wolf", deutsch: "Ein Sommer mit Wölfen", befasste er sich mit Wölfen. 1983 wurde der Roman auch unter dem Titel "Wenn die Wölfe heulen" verfilmt. Für den Abenteuerfilm "The Snow Walker - Wettlauf mit dem Tod" von 2003 lieferte er mit der Kurzgeschichte "Walk Well My Brother" die Vorlage. Mowat schrieb auch über das Schicksal der Inuit und engagierte sich gegen den Walfang.

Zudem verfasste der Kanadier eine Biografie der berühmten Zoologin Dian Fossey, die viel über die Berggorillas forschte und in Ruanda ermordet wurde ("Woman in the Mists"). Kritiker warfen dem Biologen vor, es zugunsten der Fiktion nicht immer allzu ernst mit den Fakten zu nehmen.

Kanadas Premierminister Stephen Harper würdigte Mowat als "geborenen Erzähler, der die Gabe hatte, persönliche Anekdoten lebendig und auf berührende Weise zu erzählen".

 

 

 

(APA/AFP/Red.)