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Microsoft: Aus für Kinect-Zwang bei Xbox One

A Xbox One is pictured at the Microsoft Games exhibition stand during the Gamescom 2013 fair in Cologne
(c) REUTERS (� Ina Fassbender / Reuters)
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Ab Juni kann die Konsole auch ohne die Bewegungssteuerung erworben werden und ist dann auch billiger. Microsoft hofft auf einen höheren Absatz.

Microsoft bietet seine Spielekonsole Xbox One ab Juni auch ohne die Gestensteuerung Kinect an. Die abgespeckte Variante soll dann für rund 100 Euro weniger im Handel erhältlich sein, teilte Microsoft am Dienstag mit. Mit 399 Euro liegt die Xbox One dann preislich mit Sonys Playstation 4 gleich. Ab Herbst soll der Kinect-Sensor dann separat erhältlich sein.

Microsoft hatte seine Bewegungssteuerung bisher als wesentlich für die Konsole betrachtet und eine Entkoppelung ausgeschlossen. Spieleentwicklern sollte garantiert sein, dass sie die Steuerungstechnik in ihren Games integrieren können.

Für Gold-Mitglieder soll es ab Juni auch für die Xbox One exklusive Rabatte und vergünstigte Spiele geben. Zudem sollen Besitzer einer Xbox 360 oder Xbox One auch ohne Xbox-Live-Goldmitgliedschaft nun auf Entertainment-Apps zugreifen können.

Playstation 4 verkauft sich besser

Microsoft und Sony liefern sich seit rund einem halben Jahr ein Rennen mit ihren neuen Konsolen. Den Preisunterschied von rund 100 Euro sahen Marktbeobachter zwar vielfach als gerechtfertigt an, schätzen ihn aber dennoch als Wettbewerbs-Nachteil ein. Zurecht: Im April hatte Microsoft seit Marktstart um gut zwei Mio. weniger Konsolen verkauft als Sony mit seiner Playstation 4 (sieben Mio. Stück).

 

 

(APA/dpa/Red.)